Kategorie: Bildung

Mobile Datensammler

„Mobile Datensammler“ vereint die beiden innovativen Lernkonzepte des Mobilen Lernens und der Draußenschule. Mobiles Lernen ist auf den ersten Blick Lernen mit mobilen, digitalen Technologien (siehe U. Dittler: E-Learning 4.0: Mobile Learning, Lernen mit Smart Devices und Lernen in sozialen Netzwerken) und wird aktuell u.a. von der Bildungssenatorin Frau Bogedan forciert, auch in ihrem Amt als Vorsitzende der Kultusministerkonferenz. Die Draußenschule (siehe J. von Au et al.: „Raus aus dem Klassenzimmer“: Outdoor Education als Unterrichtskonzept) folgt u.a. den neuen Ansätzen in Finnland, in der Schule Ereignisse und Phänomene interdisziplinär/fächerübergreifend zu erforschen und bringt durch die außerschulischen Lernorte kognitive und leib-sinnliche Lern- und Bildungsprozesse in enge Wechselwirkung zueinander.

„Datensammeln“ ist besonders für Mobiles Lernen als „Subject-specific support“ geeignet: Datensammeln im Feld als Teil der Draußenschule ist ein Beispiel für fächerspezifische Unterstützung durch mobile Technologien. Hypothesen können direkt im Feld durch Beobachtungen gestärkt werden, Daten direkt über mobile Geräte in Datenbanken eingegeben werden. Damit ermöglichen mobile Technologien für das „Datensammeln” Aktivitäten, die ohne diese Technologien so nicht realisierbar wären.

Als klares Kern-Konzept der „Draußenschule“ werden Teile des Unterrichts konsequent nach draußen verlegt. Damit wird Lernen gezielt durch das Zusammenspiel von Erfahrung und Reflexion gefördert. Ein Lernen über die Natur in der Natur wird somit möglich, welches die Schüler*innen auf allen Ebenen anspricht.

Das Projekt „Mobile Datensammler“ ist Teil einer AG zum Thema Klimawandel und konzentriert sich auf die Erfassung von drei wesentlichen Umweltdaten: zum einen von Wetterprofilen, als deutliches Zeichen des Klimawandels. Des Weiteren ermöglichen die geplanten chemischen Wasseranalysen eine Spurensuche nach Belastungen der Umwelt durch Schadstoffe. Als drittes Merkmal soll die Bestimmung von Pflanzen klimatischen Veränderungen aufzeigen, da die Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen stark vom vorherrschenden Klima beeinflusst werden. Neben dem Sammeln von Daten in und um Bremen (städtisches/industrielles Umfeld) sollen Daten in Norwegen bei einer Exkursion ins Fjell gesammelt werden (weitestgehend unbewohntes Umfeld).

Die „mobilen Datensammler“ sind ausreichend mit Smartphones ausgestattet. Zur weiteren Unterstützung werden zur Datenerhebung nachfolgende „hochwertige Sensoren“ benötigt. Wegen den hohen Anschaffungskosten wird eine finanzielle Unterstützung durch Spenden gesucht.

  • Wetterprofil: hochpräzise Wetterstationen, wie etwa das Kestrel 5500 Wetter Meter mit Link und Wetterfahne Passepartout oder das Skywatch GEOS N°11. Um an unterschiedlichen Standorten parallele Messungen der wichtigsten Wetterdaten zu ermöglichen, wird ein zweites Gerät, wie etwa das Kestrel 2500 Wetter Meter oder das Skywatch BL 400, benötigt.
  •  Wasseranalysen: ein Wasseranalysekoffer, wie etwa der VISOCOLOR Analysekoffer oder das Aquamerck Kompaktlabor für chemische Wasseruntersuchungen.
  • Pflanzenbestimmung: ein Herbarium und Bestimmungsbücher, wie etwa H.-J. Gottschalk:  Skandinavien - Pflanzen im Fjäll: Bestimmungsbuch für Gebirgsflora.
  • Ortsbestimmung: ein GPS-Gerät, wie etwa das Garmin GPS 72H

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