Kategorie: Bildung

Klangpädagogische Fortbildung im Kindergarten

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo 1802 - 1885)


Von Herbst 2016 bis Frühjahr 2017 konnten wir eine Klangpädagogin für unseren Kindergarten gewinnen. Damit diese musiktherapeutische Arbeit auch zukünftig in unserem Hause Einzug hält, wünschen wir uns eine Fortbildungsmaßnahme für unsere Erzieherinnen, die zukünftig die klangpädagogische Arbeit fortführen möchten. 

Die Vielfalt von akustischen und visuellen Reizen im Alltag nimmt den Kindern heute oft die Fähigkeit zur konzentrierten, zielgerichteten Wahrnehmung. Auditive Wahrnehmung erfordert intensives Zuhören. Durch das Schließen der Augen und aufmerksames Achten auf das Hörereignis wird sie gezielt gefördert. Ein intaktes Gehör und eine gut funktionierende auditive Wahrnehmung sind wesentliche Grundlagen für den Erwerb der Sprache und der Schrift.

In der Klangpädagogik bedient man sich unter anderem der Naturtoninstrumente wie etwa Klangschalen, Monochorde, Klangspiele, Gongs und Meerestrommeln. Sie helfen Kindern dabei sich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst besser kennenzulernen. Dabei geht es weniger um Instrumentenkunde als darum, mit Hilfe der obertonreichen Klanginstrumente eigene Körperwahrnehmungen und innere Räume zu entdecken.

Diese Klanginstrumente sind den Klängen der Natur sehr ähnlich und haben nichts mit unserem westlichen Tonleitersystem zu tun. Dies ist von großem Vorteil bei Improvisationen oder verschiedenen Spielen zum Thema Entspannung und Körperwahrnehmung.
 
 

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