Kategorie: Sport

Hood Training

Kurze Beschreibung des Projektes:

Das Projekt "Hood Training" beschäftigt sich mit Kindern und Jugendlichen aus den sozialen Brennpunkten und die die Resozialisierungsschwierigkeiten haben: bspw.  Jugendliche aus Justizvollzugsanstalt (JVA). Das Projekt ist in Bremen bekannt und vertreten. Das Ziel ist durch einen Calisthenics-Park (Sportpark) die Jugendlichen aus der Nachbarschaft mit Sport zu beschäftigen. Die Beschäftigung dient der Integration, dem Gruppengefühl, der Zusammengehörigkeit, dem gegenseitigem Respekt, der Akzeptanz der Regeln und Erfolgserlebnisse im Alltag zu erreichen.  Mittels der Kombination aus Pädagogik und Sport soll dem Jugendlichen und dem Kind geholfen werden sich im Leben Stabilität und Erfolg zu beweisen. Sie werden betreut und unterstützt, um die eigene Vision und Ziele zu erreichen.

 

Projektbeschreibung

Hood Training, das bedeutet regelmäßige Trainings, Projekte und Workshops. Vorbild ist das „Street Workout“, eine Initiative gegründet von Trendsportbegeisterten aus den urbanen Vierteln der Großstädte.

 

Seit dem Jahr 2010 bringt das Projekt Menschen unterschiedlicher Altersklassen und Herkunft über den Sport zusammen. Anfänger trainieren zusammen mit erfahrenen Sportlern. In der Gemeinschaft mit Freunden und Vorbildern erfahren die Kinder und Jugendlichen Bestätigung, stärken ihr Selbstbewusstsein, lernen Strukturen und Regeln kennen. Sie gehen immer wieder an die körperlichen Grenzen und steigern kontinuierlich ihre Leistungsfähigkeit. Ziele wie Kommunikation und Integration, Gewaltprävention und die Förderung sozialer Kompetenzen stehen ebenso im Vordergrund wie die sportliche Komponente und der Wettbewerb. Grundsätzlich werden den Kindern und Jugendlichen Perspektiven und ein Weg zum konstruktiven Umgang mit Aggressionen aufgezeigt.

 

Jugendliche (m/w) zwischen 12 und 18 Jahren sowie junge Heranwachsende bis 25 Jahre aus benachteiligten Milieus (geringes Einkommen der Eltern, Bildungsferne, Arbeitslosigkeit, mangelnde Sprachkenntnisse, Suchtprobleme in der Familie etc.) sind unsere Zielgruppe. Es kommen regelmäßig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Menschen mit einem Handicap zum Training und werden in die Gruppe integriert.

Die langjährigen Erfahrungen der Initiative „Hood Training“ in Bremen-Tenever zeigen, dass niedrigschwellige Street-Sports-Angebote, aber auch Rapmusik, bestimmte Kleidung, gemeinsame Contests etc. beinhalten, auf die skizzierte Personengruppe identitätsstiftend wirken und Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Entwicklung des Einzelnen sein können. Denn die Heranwachsenden machen beim Hood Training nicht nur die Erfahrung, „dazuzugehören“, sondern sie lernen viel über sich selbst, sowohl bzgl. ihrer Möglichkeiten als auch bzgl. ihrer physischen und psychischen Grenzen (Ausdauer, Durchhaltekraft, Trainingsdisziplin, gegenseitige Motivation, Wettbewerb, Ziele erreichen, Selbstwirksamkeit). Zugleich machen sie positive Gruppenerfahrungen und finden nicht selten in den Trainern Vorbilder.

 

Zukunft des Projekts

Im Jahr 2017/18 bestehen die Planungen für das Projekt „Hood Training“ darin, eine Ausweitung auf insgesamt bis zu 4 weitere Stadtteile mit erhöhtem Entwicklungsbedarf vorzunehmen. Dies beinhaltet die Bereitstellung von ausgebildeten Trainern und Sportequipment (Trainingskleidung) für die Teilnehmer. In jedem Stadtteil wird eine Parkanlage am Beispiel des Pilotprojekts (Bremen-Tenever) errichtet sowie eine Beratungsleistung für die sozialen Träger vor Ort angeboten.

Hood Training finanziert sich über Spenden und Sponsoren. Um unser Konzept zu realisieren und mehr Jugendliche zu erreichen, müssen wir unsere Infrastruktur verbessern. Ein wesentlich wichtiger Punkt ist ein Transportmittel für unsere Geräte und Trainer. Um die Organisation ohne Schwierigkeiten vornehmen zu können, akquirieren wir im Moment Spenden und Gelder für die Sportparks, Sportkleidungen (Hood Training T-Shirts für die Jugendlichen), Sportequipments und einen zusätzlichen Transporter.

Das Sozialprojekt im Bremer Stadtteil Tenever zieht seit 2011 an die 100 Kinder und Jugendliche pro Tag zu den „Hood Training“ Sportparks der Brennpunktviertel. Mit dem Aufbau von weiteren Sportparks in anderen sozialen Brennpunktviertels lässt sich die Anzahl der Jugendlichen auf 500 bis 600 errechnen.

 

Hood Training grenzt sich von schulischen oder verbandlichen Formen der Jugendarbeit dadurch ab, dass die Hood Training Angebote kostenfrei, ohne Mitgliedschaft oder besondere

Zugangsvoraussetzungen in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können.

Hood Training will damit Bestandteil der sozialen Infrastruktur von Städten und Gemeinden sein.

Hood Training will

 

·        bildungs- und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen

Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern

·        dazu beitragen, Benachteiligung zu vermeiden und abzubauen

·        Mädchen und Jungen gleichberechtigt zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher

Mitverantwortung und sozialem Engagement anregen

·        Eltern und andere Erziehungsberechtigte beraten und unterstützen

·        Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen (z. B. vor Drogenkonsum und einem Abgleiten in die Kriminalität)

·        dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen

 

Was wir jetzt für die Jugendlichen anbieten:

·        Kinder und Jugendcamps

·        Workshops und Beratung an den Schulen

·        Streetwork und Training vor Ort (Hood Training Parks und Sporthallen)

·        Einzelprogramme für verhaltensauffällige Jugendliche

 

Veröffentlichungen

·       Arte, Magazin Square für Künstler, TV Beitrag

·       ZDF, Mittagsmagazin „Klimmzüge statt Drogen“, TV Beitrag

·       Spiegel-Online, „Freestyleturnen“, Onlineartikel

·       Men´s Health, Sep. 16, „Salto ins Leben”, Printartikel

·       Der Architekt/Bund Deutscher Architekten, 06/2016, „325 for life“, Print Interview

 

Begründung für die Unterstützung

Aus der gesellschaftlichen Perspektive ist "Hood Training" ein multimodulares Programm. Das Ziel ist es durch die Kombination von Sport und Pädagogik den Kinder und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten und schwierigen Verhältnissen eine Perspektive zu schaffen.  Diese Arbeit wird in unserer Gesellschaft im Verhältnis wenig honoriert. Die Arbeit von "Hood Training" mit den Jugendlichen und Kindern ist progressiv und bietet Hoffnung. Diese progressive Arbeit dient dem Klienten (Nutzer) nicht nur sportlich, sondern auch pädagogisch und in den Lebenssituationen im Alltag. Wie sehr sind unsere Kinder und Jugendliche uns wert? Sind in den solchen Stadtteilen und JVAs ausreichend Pläne und Konzepte vorhanden, die unsere/deren Perspektiven verbessert/n? Sowohl in präventiven als auch in der erweiterten Pädagogik sind wir als Gesellschaft verpflichtet die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen nicht zu vernachlässigen. "Hood Training" bietet die Angebote täglich und braucht die Unterstützung, um sie weiterhin anbieten zu können.

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