Kategorie: Soziales

Aufstiegsrampe für die Hippotherapie

Die Interessengemeinschaft Partner Pferd e. V. (2001) engagiert sich Landkreisgrenzen übergreifend entsprechend seiner Losung: "für Therapie, Freizeit und Sport" für die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien in sozialen Schieflagen, u. a. auch über das Bildungspaket.

Neben dem sozialintegrativen Aspekt wird in der Regionalgruppe Mulmshorn, um die es in diesem speziellen Fall geht, professionelle Hippotherapie angeboten. Schauen Sie sich gerne unseren Film für den letzten Vereinswettbewerb auf unserer Homepage an: www.ig-partner-pferd.de indem Sie dort dort auf das Foto klicken.
Seit mehr als 30 Jahren bietet die Krankengymnastin Martina Crone mit den entsprechenden Zusatzausbildungen  Kinder - Voltigruppen, psychomotorisches Arbeiten mit und auf dem Pferd sowie Hippotherapie an.

Seit diesem Jahr steht die Halle mit der vielgenutzten Aufstiegsrampe nicht mehr zur Verfügung. Jetzt stellt sich die Frage: Wie bekommt man schwerstbehinderte Menschen auf den Pferderücken? Ein entsprechendes Hilfsmittel muss her. Das infrage kommende Gerät kostet ca. 4.000,00 €, denn es soll auch den Sicherheitsanforderungen  entsprechen.
Außerdem ist das große gescheckte Therapiepferd im letzten Herbst gestorben. Ein neues kräftiges Pferd muss im Laufe dieses Jahres angeschafft werden.

In diesem Frühjahr hat sich eine MS - Gruppe (Multiple Sklerose) mit 60 Mitgliedern gemeldet und möchte Hippotherapie in Anspruch nehmen, denn die Wirksamkeit ist bei diesem Krankheitsbild, wie bei so vielen anderen, erstaunlich. Erwachsene mit Bewegungseinschränkungen, z. B. Rollstuhlfahrer, benötigen ganz spezielle Hilfen und Unterstützung, um diese Therapie auf dem Pferderücken für sich nutzen zu können.

Auch eine Klasse der Lindenschule für Körperbehinderte hat angefragt, ob sie bei Frau Crone aufs Pferd kommen könnten. Kinder und Jugendliche bringen immer mehr Gewicht auf die Waage, sind zunehmend unbeweglicher. Wenn dann noch eine körperliche Beeinträchtigung hinzukommt, stehen wir wieder vor der Frage: wo ist eine praktische Rampe, die das kräfteschonende und sichere Aufsteigen der Klienten ermöglicht?

Um all diese Patienten aufs Pferd setzen zu können, wäre es darüberhinaus auch wünschenswert, noch ein weiteres etwas größeres Pferd anzuschaffen. Bislang wurde sehr viel mit Kindern gearbeitet, für die kleinere Pferde sinnvoll waren. Das erleichterte das Aufsteigen mit einfacheren Hilfsmitteln wie einer flachen Rampe oder einer Treppe. Wer einmal miterleben durfte, wie gelöst und glücklich ein z. B. spastisch gelähmtes Kind auf "seinem" Pony sitzt, erkennt dass neben der der körperlichen Wirksamkeit auch die seelische Komponente voll zum Tragen kommt.

Um unsere Arbeit mit Menschen und Pferden weiterhin in guter Qualität anbieten zu können, benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung, damit wir die notwendigen Ausgaben realisieren können.

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